Eisbomben selber machen: Kühle Beschäftigung für heiße Sommertage
Wenn du eine einfache, kreative und kühle Beschäftigung für heiße Tage suchst, sind Eisbomben aus Wasserballons eine tolle Sommeridee für Kinder. Aus kleinen Figuren, nicht zerbrechlichen Gegenständen, Wasser und Ballons entsteht im Gefrierschrank ein spannendes Eis-Abenteuer für draußen. Die Kinder können ihre eingefrorenen Schätze später befreien, indem sie das Eis schmelzen lassen, vorsichtig mit Werkzeug bearbeiten oder die Eisbombe auf dem Boden zerschmettern. Diese DIY-Idee ist schnell vorbereitet, kostet wenig und eignet sich wunderbar für Garten, Terrasse, Balkon oder Hof und ist auch ein tolles Highlight für den Kindergeburtstag.
Benötigte Materialien
- Wasserballons oder normale Ballons
- Kleine Figuren oder nicht zerbrechliche Gegenstände, zum Beispiel Tiere, Autos, Muscheln oder Bausteine
- Wasser
- Trichter oder Messbecher mit Ausguss
- Schüssel oder Tablett
- Gefrierschrank
- Handtuch
- Löffel, Kinderhammer, Holzklotz oder anderes kindgerechtes Werkzeug
- Optional: Sprühflasche oder Becher mit warmem Wasser
Anleitung
1. Kleine Schätze für die Eisbomben auswählen
Zuerst suchst du gemeinsam mit deinem Kind kleine Gegenstände aus, die später im Eis eingefroren werden. Wichtig ist, dass sie nicht zerbrechlich sind und Wasser gut vertragen. Plastikfiguren, kleine Autos, Tierfiguren oder robuste Bausteine eignen sich besonders gut. Glasteile, scharfkantige Dinge oder empfindliche Lieblingsstücke bleiben besser im Haus.
Dein Kind kann hier sehr gut helfen: Es darf die Schätze auswählen, nach Farben oder Themen sortieren und überlegen, welche Figur in welche Eisbombe kommt. So entsteht direkt eine kleine Geschichte: Vielleicht wird ein Dino im Eis eingeschlossen oder ein Auto muss aus einer Frosthöhle befreit werden.
2. Ballons vorbereiten und befüllen
Nun wird der erste Ballon vorsichtig geöffnet. Je nach Größe des Gegenstands kann es helfen, den Ballon vorher einmal leicht zu dehnen. Dann wird die kleine Figur in den Ballon geschoben. Anschließend füllst du mit einem Trichter oder Messbecher Wasser hinein. Fülle den Ballon nicht zu voll, damit er sich gut zuknoten lässt und im Gefrierschrank nicht platzt.
Kinder können den Ballon festhalten, den Trichter einsetzen oder das Wasser langsam eingießen. Kleinere Kinder übernehmen am besten das Aussuchen und Anreichen der Figuren, während du das Befüllen machst. Größere Kinder können unter deiner Aufsicht selbst probieren, Wasser einzufüllen. Dabei merken sie schnell, wie sich der Ballon verändert und schwerer wird.

3. Eisbomben sicher einfrieren
Wenn der Ballon gefüllt ist, knotest du ihn gut zu. Lege die gefüllten Ballons danach in eine Schüssel, auf ein Tablett oder in eine Gefrierdose. So bleibt alles sauber, falls doch einmal ein Ballon undicht ist. Danach kommen die Eisbomben für mehrere Stunden oder über Nacht in den Gefrierschrank.
Dein Kind kann helfen, die fertigen Ballons vorsichtig in die Schüssel zu legen und zu zählen, wie viele Eisbomben ihr vorbereitet habt. Ihr könnt auch gemeinsam raten, welche Farbe oder Form die gefrorenen Kugeln später haben werden. Das macht die Wartezeit spannender und stärkt die Vorfreude auf das Eisspiel am nächsten Tag.

4. Ballonhülle entfernen
Sobald die Eisbomben fest gefroren sind, nimmst du sie aus dem Gefrierschrank. Schneide oder reiße die Ballonhülle vorsichtig ab. Zurück bleibt eine runde Eiskugel mit einem kleinen Schatz darin. Wenn der Ballon sehr festklebt, kannst du ihn kurz antauen lassen oder etwas Wasser darüberlaufen lassen.
Kinder können die Eisbomben auf ein Handtuch legen, beobachten, welche Figur im Eis steckt, und die Ballonreste einsammeln. Das ist wichtig, damit keine kleinen Gummiteile im Garten liegen bleiben. Besonders spannend ist es, wenn die Kinder erst erraten müssen, welcher Gegenstand in welcher Eisbombe eingefroren ist.

5. Schmelzen lassen und beobachten
Die sanfteste Methode ist das Schmelzen. Lege die Eisbombe in eine Schüssel oder auf den Boden im Schatten oder in der Sonne. Dein Kind kann beobachten, wie das Eis langsam kleiner wird und der Schatz nach und nach sichtbar wird. Mit einer Sprühflasche oder einem Becher mit warmem Wasser geht es etwas schneller.
Kinder können Wasser darüberträufeln, fühlen, wie kalt das Eis ist, und beschreiben, was passiert. So wird aus der Sommerbeschäftigung auch ein kleines Experiment: Was schmilzt schneller, Sonne oder Schatten? Warmes Wasser oder kaltes Wasser?
6. Mit Werkzeug den Schatz befreien
Wenn dein Kind aktiver werden möchte, kann es die Eisbombe vorsichtig mit Werkzeug bearbeiten. Ein Löffel, ein Kinderhammer oder ein Holzklotz eignen sich gut. Wichtig ist, dass die Eisbombe auf einem festen Untergrund liegt und dein Kind nicht zu nah mit dem Gesicht über dem Eis ist.
Kinder können klopfen, kratzen und testen, wo das Eis dünner wird. Du achtest darauf, dass nicht zu wild gehämmert wird und keine scharfen Eissplitter herumfliegen. Besonders schön ist diese Methode, wenn dein Kind gerne tüftelt und geduldig ausprobiert.

7. Eisbombe zerschmettern
Für extra viel Action kann die Eisbombe draußen auf festen Boden fallen gelassen oder vorsichtig geworfen werden. Am besten legst du sie vorher in ein altes Handtuch oder wählst eine freie Stelle, an der niemand steht. Durch den Aufprall bricht das Eis und der Gegenstand kommt schneller frei. Diese Methode ist aber nur für unempfindliche Inhalte geeignet.
Kinder können vorher schätzen, wie oft die Eisbombe fallen muss, bis sie zerbricht. Größere Kinder dürfen selbst werfen, kleinere Kinder lassen die Kugel lieber aus geringer Höhe fallen. Danach werden alle Eisstücke und der befreite Schatz eingesammelt.

Tipp: Bereite mehrere Eisbomben mit unterschiedlichen Gegenständen vor. So bleibt das Spiel länger spannend und jedes Kind kann seinen eigenen Schatz befreien.
Tipp: An sehr heißen Tagen kannst du die Eisbomben erst kurz vor dem Spielen aus dem Gefrierschrank holen. Dann haben die Kinder mehr Zeit zum Forschen, Klopfen, Schmelzen und Staunen.
Viel Spaß!
Sicherheitshinweis: Diese Beschäftigung eignet sich nur unter Aufsicht von Erwachsenen. Verwende keine zerbrechlichen, scharfkantigen oder sehr kleinen Gegenstände, die verschluckt werden könnten. Ballonreste bitte direkt einsammeln und entsorgen, damit sie nicht in Kinderhände oder in die Natur gelangen. Beim Bearbeiten der Eisbomben mit Werkzeug oder beim Zerschmettern sollte ausreichend Abstand zu anderen Personen gehalten werden, da Eisstücke splittern können. Für Kinder unter drei Jahren ist diese Idee wegen möglicher Kleinteile und Ballonreste nicht geeignet.
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